Wer nach einer Tippspiel-Alternative sucht, weiß meistens schon ziemlich genau, was ihn stört: das Banner vor dem ersten Klick, die Werbung zwischen den Spielen, die E-Mail-Adresse, die man abgeben muss, damit Oma überhaupt mittippen darf. Über andere Anbieter sagen wir hier nichts — wir kennen deren Innenleben nicht. Was wir beschreiben können, ist unser eigenes: was das Familien Tippspiel verlangt, was es nicht verlangt, und wo auch bei uns eine Grenze verläuft. Dann könnt ihr selbst vergleichen.

Keine Werbung, weil es keinen Werbekunden gibt

In der App wird nichts eingeblendet: keine Banner, keine gesponserten Kacheln zwischen den Spielen, keine Anzeigen in der Rangliste. Das ist keine Laune, sondern eine Folge der Finanzierung. Das Tippspiel finanziert sich ausschließlich über gekaufte Zusatzplätze — es gibt niemanden, dessen Anzeigen wir unterbringen müssten, und damit auch keinen Grund, euer Verhalten für jemanden zu vermessen. Wie die Preise aussehen, steht weiter unten.

Kein Tracking — und deshalb kein Cookie-Banner

Diese Seite setzt keine Cookies. Es läuft kein Google Analytics, kein Werbe-Pixel und kein anderes Statistik-Werkzeug mit. Genau deshalb müsst ihr hier auch nichts wegklicken: Ein Einwilligungs-Banner ist nur dort nötig, wo es etwas einzuwilligen gibt. In der App selbst gibt es genau ein Cookie, und das ist das verschlüsselte Session-Cookie der Anmeldung (sieben Tage gültig) — es sorgt dafür, dass ihr beim nächsten Öffnen noch eingeloggt seid. Tracking- oder Werbe-Cookies gibt es nicht, Analyse-Werkzeuge auch nicht. Ausführlich steht das in unserer Datenschutzerklärung und im Artikel Warum es bei uns keine Werbung und kein Tracking gibt.

Die Anmeldung fragt nicht nach eurer E-Mail-Adresse

Für ein Konto braucht es einen Benutzernamen (bis 16 Zeichen, Buchstaben, Zahlen und Leerzeichen) und ein Passwort mit mindestens 8 Zeichen. Das ist alles. Es gibt kein Feld für eine E-Mail-Adresse, und zwar nicht nur im Formular: Auch in den gespeicherten Daten ist keines vorgesehen. Es gibt also nichts, was man versehentlich weitergeben, aus Versehen für Newsletter verwenden oder bei einem Datenleck verlieren könnte. Telefonnummern und Klarnamen fragen wir ebenfalls nicht ab — beim Familiennamen steht sogar ausdrücklich der Hinweis, gerne einen Spitznamen statt des echten Nachnamens zu nehmen.

Das hat eine ehrliche Kehrseite: Ohne E-Mail-Adresse gibt es keinen „Passwort vergessen"-Link, der euch eine Mail schickt. Stattdessen setzt die Person, die eure Familie gegründet hat, das Passwort eines Mitglieds auf der Familienseite direkt zurück. Hat der Gründer selbst sein Passwort vergessen, hilft nur eine Nachricht an uns — mit Benutzername und Familien-Code zur Prüfung. Uns ist das lieber als eine Adresse von jedem Familienmitglied auf Vorrat.

Keine Quoten, kein Einsatz, kein Geld im Spiel

Getippt wird auf Ergebnisse, nicht auf Quoten. Es gibt keinen Einsatz, keinen Topf, keine Auszahlung und keine Wettanbieter im Hintergrund. Wer richtig liegt, bekommt Punkte: 3 für das exakte Ergebnis, 2 für die richtige Tordifferenz, 1 für die richtige Tendenz. Mehr Währung kennt das Spiel nicht — der Gewinn ist der erste Platz in der Familie und das, was ihr euch selbst als Preis ausmacht. Wie sich daraus eine Tippweise entwickelt, steht in Tendenz, Tordifferenz oder Volltreffer? Wie ihr euren Tipp-Stil findet.

Was der Umstieg kostet: bis zu drei Plätze nichts

Eine neue Familie startet mit drei Plätzen, und die kosten dauerhaft nichts — kein Probemonat, keine Karte hinterlegen, keine Kündigung. Werdet ihr mehr, erweitert ihr die Familie in Blöcken von je 10 zusätzlichen Plätzen für 2,99 €, bis zu höchstens 50 Plätzen. Bezahlt wird wahlweise über PayPal im Web oder über den In-App-Kauf in der iOS-App; Zahlungsdaten erreichen unsere Server dabei nie, wir bekommen nur die Bestätigung. Wichtig zu wissen, weil es oft anders erwartet wird: Gekaufte Zusatzplätze gelten für die laufende Saison, für eine neue Saison ist ein erneuter Kauf nötig. Die drei Grundplätze laufen nicht ab.

Was ihr trotzdem preisgebt — ehrlich gesagt

„Kein Tracking" heißt nicht „unsichtbar". Wenn eure Familie im Liga-Rang mitspielt, sind euer Familienname, eure Platzierung und eure Punktzahl für alle registrierten Nutzer der App sichtbar; genau dafür setzt ihr bei der Anmeldung ein Häkchen. Die Namen einzelner Mitglieder bleiben innerhalb der Familie — mit einer Ausnahme: Wer euren Einladungslink bekommt, sieht vorab den Familiennamen und wer schon dabei ist. Verschickt ihn also nur an Leute, die wirklich mittippen sollen.

Gespeichert wird, was das Spiel braucht: Benutzername und verschlüsseltes Passwort, eure Tipps und Punkte, Familienname, Familien-Code und Mitgliederliste. Die Server stehen in Deutschland, in den üblichen Zugriffsprotokollen liegen IP-Adresse und Zeitpunkt für höchstens sieben Tage. Familien, die 360 Tage inaktiv waren, werden bei einer regelmäßigen Durchsicht gelöscht — und auf Anfrage löschen wir jederzeit sofort alles.

Der Wechsel selbst dauert ein paar Minuten

Ein Umzug aus einem anderen Tippspiel ist kein Datenexport, sondern ein Neustart: Familie anlegen, Liga auswählen, den fertigen Einladungslink in die Familiengruppe schicken. Spielplan und Ergebnisse kommen automatisch aus der frei zugänglichen Sportdatenbank OpenLigaDB, ihr müsst also nichts eintragen. Alte Punktestände lassen sich naturgemäß nicht mitnehmen — dafür ist der beste Zeitpunkt zum Wechseln immer genau jetzt, weil alle in der neuen Familie bei null anfangen. Wie das Anlegen abläuft, steht Schritt für Schritt in In 3 Schritten zur eigenen Tipp-Familie.

Kurz gesagt: kein Banner, kein Pixel, keine Werbung, keine E-Mail-Adresse, kein Einsatz. Was bleibt, ist ein Tippspiel, bei dem eure Familie gegeneinander tippt — und sonst niemand mitliest.