Der Name eurer Familie entsteht meistens in drei Sekunden: Er wird im Anmeldeformular verlangt, irgendjemand tippt den Nachnamen ein, fertig. Danach steht er eine ganze Saison lang in der Rangliste, in jeder Einladung und über eurem Wappen. Das darf ruhig etwas mehr Spaß machen — zumal ihr euch nicht endgültig festlegt: Der Familienname ist jederzeit änderbar. Hier sind 60 Ideen in sechs Gruppen, davor die paar Regeln, die das Namensfeld wirklich hat.

Wo euer Name überall auftaucht

Der Familienname ist keine reine Deko. Er steht in der Kopfzeile eurer Familienseite, direkt neben dem Wappen. Er steht in der Familien-Rangliste, in der alle Familien der App gegeneinander antreten — genau darauf bezieht sich der Hinweis bei der Anmeldung, dass Familienname, Platzierung und Punktzahl für alle registrierten Nutzer sichtbar sind. Und er steht in der fertigen Einladung, die ihr in der Familien-Verwaltung mit einem Tippen kopiert: Daraus wird „Tritt Familie Name im Familien Tippspiel bei", gefolgt vom Einladungslink. Wer diesem Link folgt, sieht vor dem Beitritt euer Wappen, euren Familiennamen und wer schon dabei ist.

Genau deshalb steht unter dem Eingabefeld auch der Hinweis, gerne einen Spitznamen statt des echten Nachnamens zu nehmen. Wer nicht möchte, dass fremde Familien den Nachnamen der eigenen lesen, wählt einfach etwas anderes — der Rest der App funktioniert genauso.

Was das Namensfeld erlaubt

Der Familienname ist beim Erstellen Pflicht und darf 1 bis 50 Zeichen lang sein. Buchstaben, Zahlen, Leerzeichen und übliche Satzzeichen sind erlaubt; Anführungszeichen, Apostrophe und spitze Klammern werden beim Umbenennen entfernt, mehrere Leerzeichen hintereinander zu einem zusammengezogen. Setzt den Namen also nicht selbst in Anführungszeichen — das Feld tut das ohnehin nicht.

Zwei Dinge, die oft verwechselt werden: Der Familienname muss nicht eindeutig sein. Zwei Familien dürfen gleich heißen, unterschieden werden sie über den Familien-Code, den die App beim Erstellen erzeugt. Eindeutig ist dagegen der Benutzername jedes einzelnen Mitglieds — der ist app-weit nur einmal vergeben, höchstens 16 Zeichen lang und erlaubt nur Buchstaben, Zahlen und Leerzeichen. Die folgenden Ideen sind alle für das Familien-Feld gedacht.

1. Klassiker mit dem eigenen Nachnamen

Der sichere Weg, wenn alle sofort wissen sollen, wer gemeint ist. Ersetzt „Mustermann" durch euren eigenen Namen: Die Mustermanns, Mustermann United, Clan Mustermann, Haus Mustermann, Mustermann & Co., Sippe Mustermann, Mustermann Allstars, Die Mustermann-Elf, Team Mustermann, Mustermann Athletic.

2. Wortspiele rund ums Tippen

Namen, die schon verraten, worum es geht — und die sich in der Rangliste neben nüchternen Nachnamen gut machen: Die Tippgeber, Die Tippdynastie, Volltreffer-Verein, Tendenz zum Sieg, Die Tordifferenzler, Tippfehler mit Herz, Die Punktesammler, Glaskugel-Kollektiv, Bauchgefühl e. V., Die Nachtipper.

3. Wenn mehrere Generationen mittippen

Für Familien, in denen Enkel und Großeltern in derselben Liga stehen — eine der häufigsten Konstellationen bei uns: Omas Geheimtipp, Opas Erben, Drei Generationen ein Tipp, Enkel gegen Großeltern, Die Küchentisch-Liga, Familienrat Fußball, Opa tippt mit, Die Sonntagsanrufer, Junge Wilde und alte Hasen, Der Stammbaum-Cup.

4. Wohnzimmer, Sofa und Spieltagsrituale

Namen, die den Ort feiern, an dem eure Saison tatsächlich stattfindet: Sofa-Sportverein, Die Couchtrainer, Wohnzimmer-Arena, Die Fernbedienungs-Elf, Halbzeit-Snacker, Sonntagsbraten-Bande, Die Küchenradio-Fraktion, Familien-Fankurve, Die Kaffeetafel-Kicker, Balkon-Stadion.

5. Selbstironie für alle, die realistisch bleiben

Erfahrungsgemäß die Gruppe, über die am meisten gelacht wird — und die nach einem durchwachsenen Spieltag am besten altert: Die letzte Reihe, Immer knapp daneben, Die Unentschieden-Fraktion, Die ewigen Talente, Wir tippen mit dem Herzen, Tabellenletzte mit Stil, Die Optimisten, Nullnummer AG, Chaos mit Ansage, Punkte? Später!

6. Kurz und kräftig

In der Rangliste steht neben jeder Familie ihr Wappen, und daneben ist nicht unbegrenzt Platz. Wer einen kurzen Namen wählt, bleibt auf schmalen Handy-Bildschirmen in einer Zeile lesbar: Die Blitze, Rasenfreunde, Torjäger-Clan, Elfmeterhelden, Die Familienkurve, Ballgefühl, Sturm und Drang, Die Wildkatzen, Kickerherzen, Traumtore.

Der erste Buchstabe zählt doppelt

Eine Kleinigkeit, die viele erst in der Rangliste bemerken: Im Wappen eurer Familie steht die Initiale des Familiennamens — das erste Buchstaben- oder Ziffernzeichen, großgeschrieben. „Die Mustermanns" ergibt also ein D, genau wie „Die Blitze" und „Die Optimisten". Wenn euch das Wappen wichtig ist, lohnt sich ein Name, der mit dem Buchstaben beginnt, den ihr dort sehen wollt — dann steht statt eines beliebigen D eben ein M für Mustermann.

Falsch entschieden? Umbenennen geht jederzeit

Kein Name muss die ganze Saison halten. In der Familien-Verwaltung gibt es den Punkt „Familienname" mit einer Schaltfläche zum Umbenennen; der neue Name gilt sofort und überall. Wichtig dabei: Diese Karte sieht nur der Familien-Admin, also das Mitglied, das die Familie gegründet hat oder die Rolle später übernommen hat. Was sich beim Umbenennen nicht ändert, ist alles andere — Punkte, abgegebene Tipps, Mitglieder und vor allem der Familien-Code bleiben unverändert. Einladungslinks, die ihr schon verschickt habt, funktionieren also weiter. Welche Einstellungen sonst noch beim Familien-Admin liegen, steht in Familien-Admin: Was ihr als Familiengründer alles einstellen könnt.

Unser Rat: Nehmt beim Erstellen den Namen, der euch als Erstes einfällt, und entscheidet nach dem ersten gemeinsamen Spieltag noch einmal neu. Bis dahin wisst ihr nämlich, wer in eurer Familie der ewige Optimist ist und wer immer knapp danebenliegt — und der passende Name steht meistens von allein im Familien-Chat. Wie ihr überhaupt startet, steht in In 3 Schritten zur eigenen Tipp-Familie.